Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt
man sie "Brücke des Regenbogens".
Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und
saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es
zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es
ist warm - es ist schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie
spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so
geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich
eines innehält und aufsieht:
die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz
groß!!!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die
grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat
Dich gesehen!!!
Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn
in Deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die
Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden
war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie
wieder getrennt zu sein.

NERO / JAMIRI

 

24.04.1999 – 12.04.2005

Kurz vor dem erreichen des 6. Alterjahres wurde Nero jäh aus seinen und unserem Leben gerissen.

Innerhalb von nur ca. 2 Wochen musste Nero „gehen“. Unser Tierarzt hat Blutkrebs festgestellt. Eine schwere Folge davon war, dass Nero kein neues Blut mehr produzierte. Die Krankheit kam wie angeworfen und es ging danach auch sehr schnell. Zum guten Glück hatte Nero bis zum Schluss keine Schmerzen ertragen müssen. Er ist friedlich und stolz in unseren Armen zu Hause eingeschlafen, für immer.

 Viel zu früh musste unser stolze „Bueb“ gehen. Wir vermissen ihn so sehr! Seine aufgestellte freundliche Art fehlt uns sehr.

 Nero hat den Auslauf geliebt. Er war meistens draussen und hat die Freiheit genossen. Er kam meistens nur schnell zum Fressen rein und wollte dann gleich wieder raus. Dies war vor allem in den Sommermonaten so. Er liebte es, im frischen gemähten Gras rumzutoben, mausen und sich auszuruhen. In den Wintermonaten liess er sich hingegen doch sehr gerne verwöhnen und genoss die Streicheleinheiten zu Hause.

 Da es ihm meistens nicht schnell genug ging, bis er wieder nach draussen konnte, hatte Nero einen Schnellausgang gefunden. Er ging auf den Balkon, vom Balkon sprang er an die Hausmauer und schwupp war er draussen! Auch begleitete er mich und die Hunde gerne auf einen Spaziergang. Er zwappelte hinter uns her mit aufgestelltem Schwanz und mautzte vor sich hin. Dabei gab es immer wieder Gutis für Nero und die Hunde. Es hat nie Krach gegeben! Im Gegenteil die Hunde warteten bis Nero sein Guti gegessen hat und so gingen wir weiter.

 Nero, eusä erschti Bueb, mir vermissä Di sehr!! Du bisch immer in eusnä Herzä!! Irgenwenn, Buebeli, gseiä mir eus wieder!!

14.04.2005 / sb